2.11.13

Freuen Sie sich auf die neue WebSite!

Moin moin aus Hamburg!

Nach langer Planung und guten Diskussionen ist der Relaunch der IKOM-WebSite fertiggestellt und wird Anfang Dezember freigeschaltet. Unsere Kunden, Partner und Freunde finden dort viele aktuelle Informationen rund um die Themen Führung, Kommunikation und Selbstmanagement.

Neu ist die Seite 'Publikationen'. Hier haben Sie u.a. die Möglichkeit, die Skripten, die wir erfolgreich in unseren Trainings einsetzen, direkt bei IKOM zu bestellen.

In den kommenden Monaten schreibe ich das schon länger geplante Buch 'Einfach führen - optimal mit Wertekompass steuern!' Die Zeit ist einfach reif dafür, und ich bedanke mich schon jetzt für die vielen Inputs, die ich zahlreichen Führungskräften verdanke, mit denen ich mich in den letzten Jahren zu diesem Thema austauschen konnte.
Über unseren neu gestalteten Newsletter erfahren Sie sofort, wenn das Buch oder auch weitere Skripten erschienen sind.

Ich selbst werde künftig wieder verstärkt als Speaker tätig sein. Allerdings nicht mehr zu Themen der Europäischen Integration (von 1982 bis 1998 war ich Mitglied des Rednerdienstes der Europäischen Kommission und habe pro Jahr ca. 40 Fachvorträge gehalten).

Die mich aktuell bewegenden und meiner Berufs- und Lebenserfahrung entsprechenden Themen sind:

'Führung einfach leben!',
'Werte um- und durchsetzen!',
'Komplexität resilient bewältigen!'
'Sich selbst voranbringen, bevor man sich an anderen versucht!'

Mehr dazu auf der IKOM-WebSite.
 
Ein erweiterter Link- und Downloadbereich unterstützt Sie mit vertiefenden Infos, direkt einsetzbaren Tools, Links zu Videos und Arbeitspapieren.

Ein neuer Blog ist jetzt in die WebSite integriert. Daher wird dieser Blog nicht weiter aktualisiert.

Bitte besuchen Sie uns auf  www.ikom-seminare.de .

Und schreiben Sie mir, wie Ihnen die neue WebSite gefällt!

Herzliche Grüße
Ihre

Karin Fontaine

4.2.12

Netzwerk Partner

Mit Rainer Kittelberger arbeite ich schon seit einigen Jahren sehr gern und erfolgreich zusammen.

Das ist sein beruflicher Werdegang:
Geschäftsführer (COM/ON/FOUR GmbH)
Leitung der zentralen Personalentwicklung
(PHOENIX Pharmahandel AG & Co)
Leitung eines Trainer- und Beraterteams für Lern- und Veränderungsprozesse (SIEMENS AG)
Referent für Didaktik und Methodik im zentralen Bildungsbereich (SIEMENS AG)

Seine Schwerpunkte:
Konzeption, Durchführung und Evaluierung von Maßnahmen zur Führungskräfteentwicklung (mittleres und oberes Management)
Management Development Programme
Zielvereinbarung und Delegation
Mitarbeitergespräche und -beurteilung
Kommunikation und Information
Mitarbeiterentwicklung
Führen von Teams
Change Management
Lernperformance
Konzeption und Durchführung von Maßnahmen und Prozessen zur Organisationsentwicklung

Herzlich willkommen!

Zwei neue Trainerinnen unterstützen das IKOM-Team!

Karin Grahn
ist Kommunikationstrainerin und systemische Beraterin, Ausbildung zur Kommunikationspsychologin nach Schulz von Thun. Sie arbeitet seit 2000 freiberuflich als Trainerin und Coach für verschiedene Bildungsdienstleister in Hamburg und Schwerin.

Beate Pflieger-Lorenz
ist Phonetikerin, M. A., Sprechtrainerin, Ausbildung zur Kommunikationspsychologin nach Schulz von Thun. An der Universität in Hamburg studierte sie Phonetik, Pädagogik und Musikwissenschaften. Sie lehrt an der SWS Logopädieschule Schwerin, trainiert Profisprecher für Hörfunk und Fernsehen (NDR) und ist seit 1998 Trainerin für verschiedene Firmen.

19.4.10

Unser Netzwerk wächst

Das IKOM-Netzwerk hat wieder kompetenten Zuwachs bekommen.
Britta Pfennig, Diplom Psychologin und gelernte Krankenschwester, arbeitet als systemisch orientierte Beraterin und Mediatorin, ist DGQ-Qualitätsbeauftragte und interne Auditorin, zudem lizenzierte Trainingspartnerin der KTQ und Trainerin der KTQ-Akademie.
Sie unterstützt uns im Bereich Qualitätsmanagement und Führungstrainings für Krankenhäuser.

22.9.06

Zuwachs im IKOM-Team

Das IKOM-Team hat Verstärkung bekommen. Wir freuen uns sehr, dass jetzt auch Regina Anna Barz und Paul Diebel ihre langjährigen Erfahrungen und Kompetenzen in unser Team einbringen.
Regina Anna Barz ist u.a. zertifizierte Mediatorin und hat große Erfahrung in der Steuerung komplexer QM-Prozesse. Sie arbeitet besonders gern mit EFQM, aber auch andere Modelle und Verfahren sind ihr vertraut.
Paul Diebel verstärkt unser Team durch seine Kompetenzen, schwierige Inhalte 'spielerisch' aufzubereiten. Seine zahlreichen Aus- und Fortbildungen in Theatermethoden setzt er so in Trainings ein, dass neue Perspektiven entstehen können.
Wie bei IKOM üblich und wesentlich, verbindet uns ein gutes, vertrauensvolles und offenes Verhältnis.
Wer mehr über die Beiden erfahren möchte, klicke auf: www.ikom-seminare.de .
Auf der Trainerseite sind die Profile als pdf.Datei hinterlegt.

18.9.06

Kooperation - der genetisch bessere Weg

Das Leben sollte so gestaltet sein, dass sich die im Menschen angelegten Potenziale optimal entwickeln können. Die moderne Neurobiologie ließ die Konturen eines Menschen hervortreten, der von Natur aus, von den Genen bis zum Alltagsverhalten, auf Kooperation hin "konstruiert" zu sein scheint.

Dies kann nicht ohne Konsequenzen bleiben für die Art, wie Menschen ihr Zusammenleben gestalten. Auf gelingende Beziehungen gerichtete Formen des Umgangs in Wirtschaft und Gesellschaft werden auf längere Sicht aber nur dann Attraktion und Überzeugungskraft entfalten, wenn die empirisch gesicherten, das heißt auf wissenschaftlichen Beobachtungen basierenden Erkenntnisse zum Thema Kooperation vertieft und vermehrt werden.

Die Ergebnisse der Spieltheorie sind eindeutig.

Die universale Erfolgsstrategie lautet:

1. Sei freundlich, das heißt, sei als Erster bereit zu kooperieren;
2. Schlage zurück bei Unfreundlichkeit, reagiere auf den Versuch, Dich zu übervorteilen;
3. Sei nicht nachtragend, sondern versuche es, nachdem du zurückgeschlagen hast, nach angemessener Zeit erneut mit Kooperation!

Wenn Anerkennung, Zugewandtheit und Vertrauen der neurobiologische Treibstoff der Motivationssysteme sind: Woher kommt dieser Treibstoff?
Es bedarf keiner tiefgründigen Analysen, um zu erkennen, dass er dem Menschen nicht auf dem Tablett serviert wird.

Damit rückt ein "Phänomen" in unser Blickfeld: die zwischenmenschliche Beziehung. Sie ist die Quelle, aus der sich Anerkennung, Vertrauen und Motivation herleiten.

Für eine gelingende Beziehungsgestaltung lassen sich - unabhängig von der Art der Beziehung - fünf wesentliche Voraussetzungen beschreiben:
1. Sehen und gesehen werden,
2. Gemeinsame Aufmerksamkeit gegenüber etwas Drittem,
3. Emotionale Resonanz,
4. Gemeinsames Handeln und
5. das wechselseitige Verstehen von Motiven und Absichten.

Sehen und gesehen werden: Menschen wollen - auch aus neurobiologischer Sicht - als Person wahrgenommen werden. Allein dieser Umstand erzeugt Motivation.
Gemeinsame Aufmerksamkeit: Sich dem zuzuwenden, wofür sich eine andere Person interessiert, ist die einfachste Form der Anteilnahme und hat ein erhebliches Potenzial, Verbindung herzustellen. Eine Kollegin (oder Mitarbeiterin) möchte einen Kollegen (oder Vorgesetzten) auf eine Unterlage hinweisen, in der ihr etwas bedeutsam erscheint. Geht er auf diesen Hinweis nicht ein, wird ein solches Verhalten als Geringschätzung erlebt. Vorgesetzte, die in Besprechungen nicht konzentriert zuhören können, was Mitarbeiter vorbringen, verlieren deren Loyalität.
Emotionale Resonanz bedeutet die Fähigkeit, zu einem gewissen Grade auf die Stimmung eines anderen einschwingen oder andere mit der eigenen Stimmung anstecken zu können. Resonanz lässt sich nicht erzwingen.
Wem diese Fähigkeit nicht von Natur aus geschenkt ist, kann man durch etwas innere Achtsamkeit zumindest verhindern, dass durch Nichtbeachtung dieses Elements in Beziehungen Schaden entsteht.

Gemeinsames Handeln: Etwas ganz konkret miteinander zu machen ist ein meist völlig unterschätzter, tatsächlich aber in hohem Maße Beziehung stiftender Aspekt. Mit seinen Kollegen, dem Partner oder mit Kindern konkret etwas zu unternehmen hinterlässt ein nachhaltiges Beziehungs-Engramm. Dies ist der Grund, warum sich Bequemlichkeit mit guter Beziehungsgestaltung grundsätzlich schlecht verträgt.

Dieser Text stammt von dem Mediziner und Professor Joachim Bauer, der damit sein neues Buch 'Prinzip Menschlichkeit' bewirbt. Die meisten Erkenntnisse sind Fachleuten (hoffentlich) schon seit längerem bekannt. Bauer gebührt allerdings das Verdienst, Erkenntnisse aus Neurobiologie und Psychologie wissenschaftlich fundiert miteinander zu verbinden.

Ich empfehle seine Bücher nachdrücklich und wünsche Ihnen eine gute Woche.

13.9.06

Wer lügt, denkt mehr

Die Messung der Gehirnaktivität könnte in Zukunft Lügner zuverlässig überführen, denn beim Lügen sind messbar mehr Gehirnteile aktiv als bei wahrheitsgemäßen Aussagen. Das hat ein amerikanisches Forscherteam bei einer Untersuchung der Gehirnaktivitäten von elf Probanden herausgefunden.
Die neue Methode könnte bisherige Lügendetektoren ersetzen, die nur die körperlichen Reaktionen der Lügner messen. Über ihre Ergebnisse berichteten Scott Faro von der Temple-Universität in Philadelphia und seine Kollegen auf dem Jahrestreffen der Radiologischen Gesellschaft von Nordamerika in Chicago.
Die Wissenschaftler verglichen die Gehirnaktivitäten von lügenden Probanden und solchen, die die Wahrheit sagten, mithilfe von funktioneller Magnetresonanztomografie (fMRI). Mit dieser Methode kann die Aktivität im Gehirn sichtbar gemacht werden. Sechs der insgesamt elf Testpersonen sollten mit einer Spielzeugpistole schießen, anschließend jedoch ihre Beteiligung an der Schießerei leugnen. Die restlichen Probanden hatten die Aufgabe, den Tathergang wahrheitsgemäß zu schildern.
Das Ergebnis: Bei den lügenden Testpersonen waren andere Regionen im Gehirn aktiv als bei denen, die nicht logen. Auch insgesamt war die Gehirnaktivität bei den Lügnern höher, vor allem in bestimmten Teilen der frontalen und temporalen Gehirnlappen und des limbischen Systems. Gleichzeitig zu den Messungen der Gehirnaktivität untersuchten Faro und seine Kollegen die körperlichen Reaktionen der Testpersonen mit einem herkömmlichen Lügendetektor.
Dabei werden Atmung, Blutdruck und elektrische Leitfähigkeit der Haut, die beim Schwitzen ansteigt, gemessen. Mit beiden Methoden konnten die Wissenschaftler bei allen Antworten der Probanden richtig erkennen, ob es sich um eine Lüge oder um die Wahrheit handelte.Allerdings sind die körperlichen Reaktionen beim Lügen bei allen Menschen unterschiedlich und manche können sogar lernen, ihre Körpersignale bewusst zu kontrollieren, erklärt Faro.
Lügendetektoren, die nur die körperliche Reaktionen messen, sind daher oftmals nicht ganz zuverlässig. Im Unterschied dazu deuten die einheitlichen Aktivitätsmuster in den Gehirnen der Lügner darauf hin, dass diese nicht bewusst kontrolliert werden können. Lügen könnten daher mit der neuen Methode genauer erkannt werden. Sie kann zudem helfen, die komplexen Denkvorgänge beim Lügen besser zu verstehen, hoffen die Wissenschaftler.